Schutzkonzept für das Dekanat Rottenburg

„Alle Angestellten und Engagierten in der Katholischen Kirche haben die Verantwortung dafür, dass die Menschen, die sich in unseren Einrichtungen bewegen, einen sicheren Raum zur Begegnung miteinander und mit Gott finden können. Alle haben das Recht auf den Schutz ihrer Würde, ihrer Gesundheit und das Recht auf Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt“, so sagt Dekanatsreferent Martin Hüttl. Dies sieht auch der Dekanatsrat so und beschloss in seiner Sitzung vom 19.10.2023 einstimmig das Schutzkonzept des katholischen Dekanats Rottenburg im Landkreis Tübingen.

Seit 2015 gilt in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Präventionsordnung, die das Ziel hat, eine neue Kultur der Achtsamkeit und Verantwortung aufzubauen. 

Wie das Dekanat haben die Kirchengemeinden im Dekanat Rottenburg ein eigenes Schutzkonzept entwickelt und positionieren sich damit eindeutig gegen jede Form von Gewalt gegenüber schutzbedürftigen Menschen. Als Schutzbedürftige sind Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene zu sehen, die dauerhaft oder auch nur zeitweise Hilfe oder Schutz benötigen. Ferner sind Personen zu schützen, die einem besonderen Macht- und/oder Abhängigkeitsverhältnis innerhalb der kirchlichen Arbeit unterworfen sind. Dies kann beispielsweise auch im seelsorglichen Kontext gegeben sein oder entstehen. „Mit den Schutzkonzepten wollen wir das in allen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen im Dekanat verwirklichen“, so erklärt Martin Hüttl. Alle Mitarbeitende verpflichten sich, den Verhaltenskodex der Diözese Rottenburg-Stuttgart einzuhalten wollen so, aktiv zu einem respektvollen und wertschätzenden Umgang sowie einem achtsamen Miteinander beitragen.
Sie geben in Abhängigkeit ihrer Funktion und Tätigkeit eine Selbstauskunftserklärung ab bzw. legen turnusmäßig ein erweitertes Führungszeugnis vor und verpflichten sich, regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen, um mit diesem wichtigen und sensiblen Thema gut umgehen zu können. Die konkreten Abläufe und Zuständigkeiten sind im Schutzkonzept geregelt.

Um einen niederschwelligen Zugang zu einer Beratung zu ermöglichen, sowie Rückmeldungen und Kritik entgegenzunehmen, wurden in den Kirchengemeinden und im Dekanat Ansprechpersonen benannt, die vor Ort veröffentlicht werden.

Schutzkonzept für das Dekanat Rottenburg

Ansprechperson für das Dekanat Rottenburg:
Martin Hüttl, Dekanatsreferent
07472 / 9380-12
martin.huettl@drs.de

 

Weiterführende Links

Informationsangebot der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu Sexuellem Missbrauch